Schlagwort: lowcarb

Proteincreme

Hallo, heute mal wieder ein Rezept ­čÖî­čĆ╗

Ganz Easy  mit nur 4 Grundzutaten & Obst nach Wahl.

Zutatenliste für eine Portion  ~ 263 kCal p.P.

100g Magerquark 20% Fett
50g Naturjoghurt mild 0,1% Fett
10g Xucker oder anderweitiges Erythrit
30g Hafertaler
Obst nach Wahl, bitte abwiegen und Kilokalorien zuz├Ąhlen.


Zubereitung

­čŹ┤Hafertaler zerbr├Âseln und in ein Glas oder eine Sch├╝ssel geben

­čŹ┤Quark, Joghurt, Erythrit verr├╝hren bis es eine glatte Masse ergibt

­čŹ┤Quarkmasse auf die Kekse geben und mit Obst nach Wahl dekorieren
Guten Hunger

Guacamole – Zeit

Zugegeben, das hier ist nicht ganz so kalorienarm, aufgrund des hohen Fettgehalts der Avocado. Aber, das Fett der Avocado ist kein ungesundes Fett. Und mal ganz ehrlich, Guacamole ist so lecker, da nehme ich auch gerne ein paar Kalorien mehr in kauf.

Hier eure Zutatenliste f├╝r 4 Portionen ~ 148 kCal p.P 
1 reife Avocado der Sorte Hass

1 Tomate

1/2 Zwiebel

Pfeffer & Salz

1/2 Zitrone

 

Zubereitung

­čŹ┤ Tomate vierteln und das w├Ąssrige Fruchtfleisch entfernen

­čŹ┤ Zwiebeln und Tomate w├╝rfeln

­čŹ┤ Fruchtfleisch der Avocado in eine Sch├╝ssel geben

­čŹ┤ Zwiebel und -Tomatenst├╝cke zur Avocado geben und mit dem Saft einer 1/2 Zitrone + Pfeffer & Salz vermengen ( am besten mit einer Gabel zerquetschen)

 

Guten Appetit ÔÖí

*Tipp ­čĺí Dazu schmeckt Toast oder Kn├Ąckebrot. Guacomole einfach als Aufstrich verwenden

Alles auf Anfang

Wahrscheinlich ist die meistgestellte Frage, die ein Mensch bekommt, der eine Abnahme hinter sich hat:

Gab es bei dir diesen Klick – Moment?

Und dann kann ich selbst f├╝r mich nur sagen, nein – den gab es in diesem Sinne nicht. Was es aber gab, sind erhebliche Einschr├Ąnkungen im Leben, die einen dann teilweise auch psychisch belasten.

Ich war noch nie d├╝nn, und das machte mir bis zur Grundschule auch nie etwas aus, denn ich hatte eine Familie die mich liebte und eine Mutter, die mir nie das Gef├╝hl gab, schlechter zu sein als die anderen, nur weil ich dick bin. Ich glaube der erste Punkt, an dem es mit dem unkontrollierten essen begann, war, als mein Vater uns verlie├č, ich m├Âchte das nicht als Anhaltspunkt oder Entschuldigung nehmen, aber ich kann mir doch sehr gut vorstellen, dass auch das ein Faktor war, der mich dazu trieb, aus Frust zu essen, um nicht fressen zu sagen.

 

Das unbeschwerte Leben endete zu Beginn der Schulzeit, als man indirekt merkte, dass man eben nicht beim Sport in ein Team gew├Ąhlt wurde, weil man dick ist, oder dass man auf dem Pausenhof abseits von allen anderen steht aber man deren Blicke sieht. Ich war froh wenn die Schule aus war, denn dann konnte ich wieder Ich selbst sein ┬áund so zog es sich all die Jahre durch die Schulzeit, man wurde „gemobbt“ und nicht akzeptiert. ┬áAber irgendwie habe ich es doch geschafft und ┬ádie Schulzeit mit Ach und Krach ┬áhinter mich gebracht. ­čśë

Wir zogen dann von Magdeburg nach Berlin und hier begann ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Ich lernte Freunde kennen und somit wuchs auch das┬áInteresse an Unternehmungen, aber wie das nunmal so ist, kommt ein Punkt, an dem man sich f├╝r sich selbst sch├Ąmt, f├╝r sein Aussehen und f├╝r sein Gewicht. Ich habe strategisch allen Einladungen ┬ázu Feiern oder ├Ąhnlichem ┬áabgesagt, denn ich hatte Angst von anderen begutachtet zu werden, und wenn das nicht war, dann die Angst davor, nichts sch├Ânes zum anziehen zu finden. Kleider habe ich nie getragen, denn mit meinem Gewicht sah das einfach unm├Âglich aus. Hohe Schuhe konnte ich nicht anziehen, ┬ádenn dort konnte ich die Balance Aufgrund meines ├ťbergewichts nicht halten, zudem schmerzten dann auch, wenn ich es mal versuchte, meine F├╝├če.

Und so merkte ich nach und nach dass das doch kein Leben sein kann, ein Leben in dem man sich vor der Gesellschaft versteckt nur um nicht ausgelacht zu werden. Neben den psychischen „Problemen“ gab es durchaus auch k├Ârperliche Einschr├Ąnkungen, angefangen beim Schuhe anziehen im sitzen oder beim binden der Schuhe im stehen, der enorm gro├če Bauch war immer im Weg. Auf Leitern traute ich mich nicht, aus Angst, dass diese mein Gewicht nicht halten k├Ânnten, Plastikst├╝hle versuchte ich ┬áaus selbigem Grund zu meiden. Essen in der ├ľffentlichkeit war f├╝r mich nicht drin, denn die Gesellschaft vermittelte einem durch Blicke immer wieder „warum frisst die Fette da ? Ein Apfel w├Ąre doch viel ges├╝nder“ da kann man auch den ganzen Tag noch nichts gegessen haben, die Ansichten w├╝rden sich trotzdem nicht ├Ąndern. Und wegen all dem ┬áFrust und der Tatsache, dass ich mich nicht mit Freunden getroffen hab, wuchs auch die Langweile und somit der Drang nach essen.

 

Das Gewicht stieg in all den Jahren ins┬áUnermessliche, gemeinsam mit meinem Frust, den ich auch 2014 in meinem Nachtdienst mitnahm. Ich wei├č noch, dass wir nach getaner Arbeit uns hinsetzten und gemeinsam a├čen, meine Kollegen und ich. Meinen ungesunden Kram verschlang ich in Rekordzeit w├Ąhrenddessen eine Kollegin kohlenhydratarme Lebensmittel zu sich nahm. Ich fragte sie nat├╝rlich aus und ┬áwurde somit aufs Programm, von Detlef D! Sonst aufmerksam gemacht. Zugegeben, ich habe mich davor nie mit Kohlenhydrate oder ├Ąhnlichem auseinandergesetzt, f├╝r mich z├Ąhlte der Geschmack, wie der zustande kam, war mir egal. Meine Kollegin erkl├Ąrte mir die Vorgehensweise vom Programm und ich meldete mich an. 2014 habe ich dann 80 Euro, 10 Kilogramm und 10 Wochen Zeit verloren. Die 10 Kilogramm, hatte ich allerdings 1 Jahr sp├Ąter (2015) wieder drauf nur mein Geld ┬ánicht ­čśů. Denn nach Programmende fiel ich in alte Muster zur├╝ck. Der Verzicht auf Kohlehydrate war f├╝r mich hart und somit landeten wieder regelm├Ą├čig um nicht zu sagen ├╝berwiegend Zucker, Kartoffeln und Co. auf meinem Teller.

Warum konnte ich den Anfang nicht als Neustart nehmen?

So stand ich also im Sommer 2015 mit meinem Anfangsgewicht wieder auf der Waage und ├Ąrgerte mich ├╝ber meine eigene Dummheit so sehr, wie konnte ich es wieder so weit kommen lassen und warum habe ich die 10 Kilogramm nicht gleich als Start in ein neues Leben ┬ágenommen? Ich wei├č es nicht..

Seit dem Tag, als die Waage mein altes Gewicht von 2014 anzeigte, habe ich mich dazu entschlossen, meine Abnehmreise erneut zu beginnen. Positiv beeinflusst wurde ich ab da an durch meinen Freund, der leidenschaftlich gerne L├Ąufer war und ist, denn f├╝r mich gab’s nichts schlimmeres als einen sportlichen Freund zu haben und selbst dabei faul auf der Couch zu sitzen. So kauften wir mir Laufschuhe und Klamotten und ich versuchte mein Gl├╝ck – zugegeben, um es kurz auf den Punkt zu bringen, es war nicht mein Sport, dadurch dass ich das fast 2 1/2 eines normalgewichtigen Menschen mit mir rumschleppen musste, war meine verf├╝gbare Luft zum atmen nur begrenzt, aber ich wollte es meinem Freund beweisen, ich wollte den Avon Frauenlauf in Berlin laufen. Was ich dann im Mai 2016 auch tat und schaffte. ­čĺ¬

 

Dem Laufsport bin ich seit diesem Lauf nicht mehr nachgegangen, dafür gehe ich seit Juni 2016 alle 2 Tage ins Sportstudio und fokussiere mich auf den Kraft und -Ausdauersport. Bis jetzt habe ich in einem Jahr 40 Kilogramm    verloren und bin noch lange nicht am Ende.

 

Kathleen ÔÖí

Bohnensuppe !

Es ist Herbst, es ist kalt. Man will einfach nur zu Hause sein, auf der Couch liegen und das TV-Programm inhalieren ­čśů.

Mir geht es auf jedenfall so. Deshalb ist meistens auch weder die Lust, noch die Zeit da um ausgiebig zu kochen. Aber da hatte jemand wohl mal eine ganz tolle Idee und erfand Suppen. Die kann man sich vorkochen und dann nach Bedarf einfach portionsweise einfrieren und ebenso wieder auftauen. Das ganze kommt auch noch ohne zus├Ątzliches Fett aus und hilft euch euren Hunger zu stillen. Und am Ende kostet das gesamte Rezept pro Portion auch weniger als 2 Euro.

Hier deine Zutatenliste f├╝r 6 Portionen~ 236 kCal p.P

1 KG Bohnen
500 g Kassler Minutenfleisch
1 Bund Suppengr├╝n
2 gro├če Kartoffeln (mehligkochend)
2,5 EL Bohnenkraut
Pfeffer & Salz
3 EL Mehl
1 EL Butter
2,5 l Wasser

 

Zubereitung

­čŹ┤ Suppengr├╝n putzen, sch├Ąlen und in ca 1x1cm kleine St├╝cke schneiden

­čŹ┤ 1 EL Butter in einem gro├čen Topf erhitzen und das Suppengr├╝n darin scharf anbraten

­čŹ┤ Kasseler hinzugeben und kurz mit schmoren lassen

­čŹ┤ Suppengr├╝n und Kassler mit 2,5 l Wasser aufgie├čen und f├╝r ca. 30 Minuten kochen lassen

­čŹ┤ Bohnen dritteln und zur Suppe geben. Ca. 1 Stunde leicht k├Âcheln lassen

­čŹ┤ Kartoffeln sch├Ąlen, in 1x1cm kleine W├╝rfel schneiden und zur Suppe geben

­čŹ┤ Kassler aus dem Topf nehmen und ebenso w├╝rfeln

­čŹ┤ Bohnenkraut hinzugeben

­čŹ┤ Suppe mit Pfeffer & Salz abschmecken (eigentlich ist es nicht notwendig Br├╝he o.├ä hinzuzuf├╝gen, der Kassler und das Suppengr├╝n geben viel Geschmack ab)

­čŹ┤ Mehl mit ca. 150-200ml Wasser anr├╝hren und sofort unter r├╝hrenden Bewegungen in die Suppe einarbeiten

Guten Appetit ÔÖí